Benötigen Sie Antivirus auf einem Amazon Fire Tablet?

Hier ist warum Sie keine Antivirensoftware auf Ihrem Tablet installieren müssen: Sie sind das schwächste Glied in de Kette. Wir erklären wie man Phishing-Angriffe und andere Gefahren vermeiden kann.

Es ist eine Frage die wir oft gestellt bekommen: Ist es nötig eine Antivirensoftware auf einem Amazon Fire Tablet zu installieren? (Sie sind ebenfalls als Kindle Fire Tablets bekannt, Amazon strich den ‚Kindle‘ Teil aus dem Namen vor ein paar Jahren.)

Die kurze Antwort ist nein. Das bedeutet aber nicht, dass Sie gegen Angriffe unverwundbar sind. Hier ist was Sie wissen müssen, um in Sicherheit zu bleiben.

Sind Fire Tablets immun gegen Viren?

Eigentlich nicht. Cyberkriminelle neigen aber dazu die meisten Anstrengungen in das Schreiben von Malware für Windows einzusetzen, weil es Hunderte von Millionen Computer und Laptops laufen lässt. Dagegen ist die Anzahl an Fire Tablets sehr gering, somit gibt es wenig Anreiz diese Nutzer ins Visier zu nehmen.

Zusätzlich, solange Sie Apps von Amazons Appstore (unten) herunterladen und nicht von irgendwo anders, ist es höchst unwahrscheinlich, dass irgendwelche Viren-gefahrene Apps in Ihr Tablet hineingelangen.

Selbst, falls Sie es schaffen sollten, sie haben keinen freien Lauf um auf andere Dateien auf dem Tablet oder der Hardware zuzugreifen, wie etwa die Kamera und Mikrofon. Wenn Sie eine App installieren, muss es für jede dieser Dinge um Erlaubnis fragen, gewähren Sie diese also nicht, falls Sie nicht zufrieden sind oder der App nicht vollkommen vertrauen.

Zum Schluss, aktualisieren sich Fire Tablets automatisch, somit werden Sie immer die aktuellste Version der Software haben, welche die sicherste sein sollte.

Warum muss ich dann vorsichtig sein?

Ein Weg mit dem Kriminelle jeden im Internet anpeilen können, ungeachtet des Gerätes, dass sie nutzen ist Social Engineering. Mit einfachen Worten, es bedeutet, dass sie versuchen werden Sie damit auszutricksen, Ihre Daten zu überreichen, und das ohne es zu bemerken.

Eine ziemlich bekannte Technik ist die ‚Phishing‘ E-Mail, welche eine Nachricht beinhalten wird, die Sie dazu bewegt, Informationen preiszugeben – vielleicht Ihre Bankinformationen – um etwas als Gegenleistung zu bekommen. Es könnte eine Erstattung, eine Steuervergünstigung oder sogar der Klassiker „Ich habe Millionen Pfund übrig und ich möchte Sie ihnen geben“ Betrug sein.

Es könnte sogar behaupten eine E-Mail von Amazon zu sein. Ungefähr vor einem Jahr, wurden Fake E-Mails herausgesendet, welche sagten, dass es ein Problem mit der letzten Bestellung gab, und versuchten Nutzer zu überreden Ihre Bankinformationen einzugeben.

Es gibt eine Menge anderer Betrügereien, Sie müssen aber einfach nur Vorsicht walten lassen, wenn Sie online shoppen oder E-Mails überprüfen. Klicken Sie nicht auf Links, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass sie echt sind.

Manchmal wird ein Link in einer E-Mail gut aussehen, es wird Sie aber auf eine gefälschte Webseite bringen, welche ein Klon der Seite Ihrer Bank sein könnte. Das ist weshalb es das beste ist, einen Web-Browser zu öffnen und die Adresse selbst ein zu tippen, dann überprüfen, ob die Seite das entsprechende Sicherheitsschloss in der Nähe der Adressleiste hat, um Ihnen zu zeigen, dass die Verbindung gesichert ist.